Praxisorientiertes Karate-Dō in Dresden

Siegfried Kötz

Ich begrüße Euch recht herzlich auf meiner Internetseite.

Begleiten Sie mich ein Stück auf meinem Weg des Karate. Mein Name ist Siegfried Kötz und ich praktiziere und studiere seit nunmehr fast 30 Jahren traditionelles Karate-Dō. Es ist in meinem Leben zu einem festen Bestandteil im Alltag geworden und hat somit für mich persönlich einen lebensbegleitenden Stellenwert eingenommen.

Karate-Dō ist ein relativ kurzer Begriff, schnell mal ausgesprochen, doch der Inhalt ist verblüffend. Hinter diesem kurzen Begriff verbirgt sich ein komplexes Konstrukt von historisch überlieferten Erfahrungen gepaart mit neuzeitlichen Erkenntnissen. Zusammen ergibt sich daraus ein System welches unter anderem eine zeitgemäß, praktische Form des Selbstschutzes darstellt sowie zur Selbstverteidigung geeignet ist.

Der Inhalt meines Lehr- und Trainingskonzeptes richtet sich nicht nur nach sportlichen Aspekten, für einen Kampf nach Regeln. Für mich ist Karate nach wie vor kein Sport, sondern die ursprüngliche Kunst sich selbst in einer bedrohlichen Situation verteidigen zu können, denn unter diesem Gesichtspunkt ist die Kampfkunst Karate-Dō eigentlich entstanden.

Hierfür tauche ich tief in die festen Formen des Karate-Dō, Kata genannt, ein. Die Kata werden als die Seele dieser Kampfkunst bezeichnet und werden auch in vielen anderen Kampfkünsten als Lehrinstrument verwendet. Über die üblich stilisierten Applikation einer Kata hinaus, analysiere ich die einzelnen Techniken genauer und führe sie auf wesentlich realistischere Anwendungen zurück. Hierbei sind Aspekte wie die Fußstellung, die Verlagerung des Schwerpunktes, die Hüftbewegung, die Wendungen, so wie das Verlassen der Angriffslinie wichtige Faktoren und werden bei der Analyse mit hinzugezogen und eingehender untersucht.

Um im Notfall entsprechend praxisorientiert agieren zu können, ist es unumgänglich zu seiner eigenen natürlichen Bewegung zurück zu finden. Hierfür muss jedem, der die Kunst des Karate-Dō ausübt, bewusst sein, dass die einheitlich antrainierte Form allein nicht ausreicht, um realistisch und angemessen handeln zu können. Sie ist ein guter Wegbereiter um motorische Fähigkeiten zu erlangen, diese auszubauen, zu festigen und um diese dann für sich persönlich individuell nutzbar machen zu können. Jeder Student des Karate-Dō weist eine andere körperliche Beschaffenheit und somit eine andere biomechanische Struktur auf, so dass in einer ernsthaften Auseinandersetzung zwar nach einheitlichen Prinzipien gehandelt wird, aber die Reaktionen und Gegenmaßnahmen jedes einzelnen komplett unterschiedlich aussehen können.

Ken der Karatemischling
Ken der Karatemischling

Jeder der eine Kunst in irgend einer Art und Weise ausübt oder betreibt kann Bestätigen, dass es einer ständigen Wiederholung bedarf. Dies gilt natürlich auch für die Ausübung der Kampfkünste. Es geht insbesondere darum seinen eigenen Körper und die eigenen Grenzen kennenzulernen und motorische Fähigkeiten zu erlangen bzw. diese Fähigkeiten auszubauen und zu verbessern. Oftmals sind es erst die kleinen Details, die einem selbst vielleicht nebensächlich vorkommen, welche eine große Wirkung erzielen. Mein Motto lautet deshalb:

"In den Feinheiten liegt das Geheimnis. Nur durch die ständige Übung von Körper und Geist gelangt der Übende zum höchsten Ziel, einer spontanen flexibel ausgeführten Reaktion auf eine bedrohliche Situation. In diesem Sinne immer realistisch bleiben."

Viel Spaß beim Lesen und vielleicht ist für den einen oder anderen das Richtige dabei.

Ihr Siegfried Kötz